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	<title>The old Colonies</title>
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	<description>Englands Kolonien gestern &#38; heute</description>
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		<title>Work and Travel in Afrika &#8211; alles was Sie wissen müssen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 06:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landlord</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Ob Freiwilligenarbeit oder ein Farmstay, Arbeit in einer Schule oder Unterstützung von Umweltschutzprojekten, Afrika hat einiges zu bieten! Zwar hat sich das klassische Work &#38; Travel Schema hier nicht bewährt, es gibt aber zahlreiche alternative Formen davon. Ein solcher Aufenthalt in Afrika ist das Richtige für jeden, der Herausforderungen nicht scheut, andere Kulturen kennenlernen möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.britishchamber.co.za/wp-content/uploads/2012/03/WorkTravel1-300x200.jpg" alt="Frau per Anhalter" title="Work and Travel in Afrika - alles was Sie wissen müssen" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-61" /><strong>Ob Freiwilligenarbeit oder ein Farmstay, Arbeit in einer Schule oder Unterstützung von Umweltschutzprojekten, Afrika hat einiges zu bieten! Zwar hat sich das klassische Work &amp; Travel Schema hier nicht bewährt, es gibt aber zahlreiche alternative Formen davon. Ein solcher Aufenthalt in Afrika ist das Richtige für jeden, der Herausforderungen nicht scheut, andere Kulturen kennenlernen möchte und das heimische Sofa für eine Weile verlassen möchte, um in die weite Welt zu ziehen!</strong></p>
<h2>Work &#038; Travel einer anderen Art</h2>
<p>Work &#038; Travel ist in Afrika nur bedingt in der Form möglich, wie man es von Australien, Neuseeland, USA und einigen Ländern in Asien kennt. Jedoch ist ein etwas anders aufgebauter längerer Aufenthalt in Afrika durchaus möglich. Man kann beispielsweise zwischen Volunteering (also Freiwilligenarbeit) in verschiedenen Projekten wählen, man kann sich auch für ein Praktikum entscheiden oder einen Farmstay machen, um das Leben und die Arbeit auf einer Farm kennenzulernen und sich sinnvoll einzubringen. Welche Stellen offen sind und welche afrikanischen Länder am besten für einen Aufenthalt geeignet sind, kann man herausfinden, wenn man sich bei Organisationen wie dem Roten Kreuz u.ä. informiert, oder aber sich in Kirchengemeinden erkundigt. Manche Projekte erfordern besondere Qualifikationen &#8211; in Ghana zum Beispiel haben Bewerber mit einer medizinischen Ausbildung bessere Chancen, weil in diesem Bereich viele Freiwillige gesucht werden. Dort kann man sich auch in den Bereichen Fundraising, Schulbildung und Infrastruktur einbringen. Für Farmstays hingegen ist z. B. Südafrika gut geeignet. Dabei arbeitet man in der Regel für Kost und Logis in Weingütern, in National Parks oder Aufzuchtstationen für wilde Tiere und bringt sich dort sinnvoll ein.</p>
<h2>Formalitäten und Bürokratie bewältigen</h2>
<p>Je nach Vorhaben sollte man überprüfen, ob man den formalen Anforderungen für Bewerber entspricht. Das Alter spielt bei manchen Projekten eine Rolle: Man muss mindestens 18 sein, wenn man in der Gastronomie oder Hotellerie arbeiten möchte gibt es die Obergrenze von 35 Jahren, und wenn man an einem Au-Pair-Programm teilnehmen möchte (in Südafrika, zum Beispiel), darf man maximal 26 Jahre alt sein. Ob man ein Visum benötigt, wird entschieden, je nachdem, wie lang der Aufenthalt werden soll und welche Tätigkeit man dabei ausüben möchte. Man sollte auf jeden Fall beachten, dass ein Touristenvisum nicht das gleiche wie ein Arbeitsvisum ist. Am sichersten ist es, seine Afrikareise über eine Vermittlungsagentur zu planen. Dort wird man gewissenhaft beraten und kann dann sicher sein, dass man nichts Wichtiges vergessen hat. Wichtig zum Beispiel ist auch zu wissen, welche Sprachen man in dem betreffenden Land benötigt. Meistens kommt man mit Englisch gut zurecht (es stellt sich die Frage: Kann man genug Englisch oder belegt man sicherheitshalber noch einen Kurs? Und wenn ja, dann wo? Am sinnvollsten ist ein Kurs vor Ort, dieser ist auf die Bedürfnisse von Work &#038; Travel Teilnehmern angepasst), in manchen afrikanischen Ländern sprechen auch viele Menschen Deutsch.</p>
<h2>Rechtzeitig planen, ob mit oder ohne Agentur</h2>
<p>Jeder, der Work &#038; Travel in Afrika für sich in Erwägung zieht, sollte selbst entscheiden, ob er die Planung selbst übernimmt oder sich an eine Agentur wendet. Beides hat Vor- und Nachteile. Im Internet findet man übersichtliche Checklisten, mit deren Hilfe man die Reise bequem planen kann. So vergisst man zum Beispiel nicht, dass das Thema Impfungen nicht erst zwei Tage vor Abreise auf den Tisch kommen sollte, sondern etwa 2 Monate vorher. Manche Impfungen müssen wiederholt werden und vor allem muss man sich gut beraten lassen, am besten durch einen Tropenarzt. Die wichtigsten Impfungen sind Cholera, Diphtherie, Gelbfieber, Hepatitis A und andere. Mithilfe einer Checkliste kann man also solche Dinge auch bequem selbst planen und so wird einem nichts Wichtiges entgehen.</p>
<p>Foto: Maridav &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Unter der Flagge des Commonwealth</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 10:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landlord</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Der afrikanische Kontinent ist ein Gebiet, welches sich über Jahrzehnte hinweg in Besetzung befand. Einen Großteil der Besetzungsmächte stammte aus den Niederlanden und Großbritannien. Nachdem die Nieder-länder ihre Stützpunkte in Afrika aufgaben, übernahmen die Briten diese und bauten sie zu Siedlungen aus. Obwohl Afrika heute nicht mehr unter der britischen Flagge geführt wird, können Urlauber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.britishchamber.co.za/wp-content/uploads/2012/03/antikeWeltkarte-300x172.jpg" alt="" title="High-Quality Antique Map" width="300" height="172" class="alignleft size-medium wp-image-50" /><strong>Der afrikanische Kontinent ist ein Gebiet, welches sich über Jahrzehnte hinweg in Besetzung befand. Einen Großteil der Besetzungsmächte stammte aus den Niederlanden und Großbritannien. Nachdem die Nieder-länder ihre Stützpunkte in Afrika aufgaben, übernahmen die Briten diese und bauten sie zu Siedlungen aus. Obwohl Afrika heute nicht mehr unter der britischen Flagge geführt wird, können Urlauber weiterhin viele Hinweise auf die Zeit der Besetzung entdecken. </strong></p>
<h2>Afrika als Handelsstützpunkt</h2>
<p>Das Jahr 1794 war entscheidend für die britische Kolonialzeit in Afrika. Während die Engländer entlang der wichtigen Handelsrouten nach Indien immer weitere Kolonien gegründet hatten, hielten die Niederlande den wichtigsten Stützpunkt in Südafrika besetzt: das heutige Kapstadt. Als die niederländische Kolonie aufgrund zu hoher Erhaltungskosten aufgegeben wurde, sahen die Engländer ihre Chance und übernahmen den Stützpunkt. Die Änderungen waren gravierend. Nicht nur fanden sich die Engländer in der idealen Position, um sich weiterhin als Weltmacht zu etablieren, sie konnten zudem ihre Verfassung und ihr Rechtsverständnis in Afrika etablieren. Die nun von den Engländern durchgesetzten Reformen waren tiefgreifend. Bereits 1807 verboten die Briten den Sklaventransport und beendeten die Häuptlingsherrschaft. Politisch wurde Afrika zum selbstregierenden Land, das jedoch weiterhin unter der britischen Herrschaft stand. Die Regierung erhielt von London aus eine Verfassung und konnte zahlreiche Entscheidungen selbstständig fällen. Dennoch wurde ein Gouverneur eingesetzt, der die Exekutive in Afrika führte. </p>
<h2>Aufhebung des Sklavenhandels</h2>
<p>Spätestens nun wandelte sich die Bevölkerungsstruktur in Afrika. Das englische Recht verbot nicht nur den Sklavenhandel, sondern regelte die Gleichstellung zwischen weißen und schwarzen Bevölkerungsschichten. Nach der Sklavenbefreiung im Jahr 1834 sahen sich die Briten einem paradoxen Phänomen gegenüber: Anstelle des gemischtrassigen Miteinanders entfernten sich die weißen und schwarzen Bevölkerungsschichten voneinander. Kapstadt wurde in eigene Viertel geteilt, in denen wahlweise die weiße oder die schwarze Bevölkerung lebte. Die Wirtschaft Afrikas wurde zuerst durch die Schafzucht auf Trockenweiden geprägt. Als 1869 ein Diamantenfund einen Diamantenrausch auslöste, gewann Kapstadt an Reichtum und wandelte sich zu einer Großstadt, die mit der Wanderarbeit auf der einen, und der ländlichen Armut auf der anderen Seite konfrontiert wurde. Am Ende des 19. Jahrhunderts beendeten die Briten die Herrschaft über die Kapkolonie und schuf somit die Grundlage für die Bildung des Staates Südafrika. Die Briten blieben weiterhin auf repräsentativen Posten, wurden jedoch nicht mehr in die politischen Entscheidungen einbezogen. Im Laufe der Eigenständigkeit wurde der von den Briten erreichte Liberalismus abgeschafft und eine strikte Rassentrennung eingeführt. </p>
<h2>Andenken der Kolonialzeit</h2>
<p>Noch heute finden Besucher Afrikas zahlreiche Hinweise auf die britische Kolonialzeit. Englisch ist nach wie vor eine Sprache, die ein Großteil der Bevölkerung spricht. Auch zahlreiche Geschäfte, Lebensmittel und kulinarische Gerichte Afrikas geben Rückschlüsse auf den britischen Einfluss. Viele Bauwerke wurden jedoch durch die deutsche Besetzung zerstört, sodass gerade in Kapstadt heute leichter die deutsche Herrschaft erkennbar wird. Einige Gebiete Afrikas werden bis heute fast ausschließlich von Deutschen oder Engländern besiedelt, die den Gebieten die Kultur und Traditionen des eigenen Landes aufgedrängt haben. Ein afrikanisches Leben wird in diesen Ortschaften kaum angefunden. </p>
<p>Abbildung: megastocker &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Shopping auf Afrika-Reisen: verbotene Souvenirs</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 10:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landlord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der afrikanische Kontinent stellt für den Mitteleuropäer eine völlig fremde Welt dar. Auf einer Reise in eines der 53 zu Afrika gehörenden Länder, trifft man auf vollkommen fremde Kulturen und auch die Natur unterscheidet sich von der gewohnten Umgebung ganz erheblich. Wie sieht es aber aus, wenn man nicht nur Bilder mit nach Hause bringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.britishchamber.co.za/wp-content/uploads/2012/02/verboteneSouvenirs-300x200.jpg" alt="Ausgestopftes Tier und Handschellen" title="Shopping auf Afrika-Reisen: verbotene Souvenirs " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-54" /><strong>Der afrikanische Kontinent stellt für den Mitteleuropäer eine völlig fremde Welt dar. Auf einer Reise in eines der 53 zu Afrika gehörenden Länder, trifft man auf vollkommen fremde Kulturen und auch die Natur unterscheidet sich von der gewohnten Umgebung ganz erheblich. Wie sieht es aber aus, wenn man nicht nur Bilder mit nach Hause bringen möchte? </strong></p>
<h2>Artenschutz muss beachtet werden</h2>
<p>Diese Frage kann mit einem ganz eindeutigen Nein beantwortet werden. Längst nicht alles, was in Afrika feilgeboten wird, darf auch über die Landesgrenzen hinaus mitgenommen werden. Es gibt sehr viele Souvenirs, die im Reisegepäck überhaupt nichts zu suchen haben und deren Ausfuhr verboten ist. Vor allen Dingen Mitbringsel, die auf der Artenschutzliste stehen, finden Zollbeamten immer wieder in den Koffern und Taschen von Afrika-Urlaubern. Jedes Jahr werden tausende solcher verbotenen Gegenstände beschlagnahmt. Meist wird von den Urlaubern Unwissenheit bekundet, was jedoch vor Strafe nicht schützt. Davon auszugehen, dass alles, was verkauft wird, auch legal erworben und aus Afrika ausgeführt werden darf, stellt sich spätestens bei der Kontrolle am Zoll als schwerwiegender Fehler heraus. Ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen, sprich das zu Unrecht eingeführte Souvenir entdeckt worden, helfen alle Ausreden nicht mehr. Während besagtes Kind noch gerettet werden kann, kommt für Tiere und Pflanzen, die zu Andenken verarbeitet wurden, jede Hilfe zu spät. Was bleibt, ist eine oft saftige Strafe, die hoffentlich vor einer Wiederholung der Verfehlung abhalten kann.</p>
<h2>Abartige Souvenirs</h2>
<p>Am besten informiert man sich bereits vor einer Reise nach Afrika beim Bundesamt für Naturschutz darüber, welche Tiere und Pflanzen dem Artenschutzgesetz eines bestimmten Landes unterliegen. Das wohl bekannteste Beispiel eines verbotenen Souvenirs stellt Elfenbein dar. Jeder weiß, dass Elefantenstoßzähne nicht aus dem Urlaub mitgebracht werden dürfen. Bei Schmuck und Schnitzereien aus diesem Material sinkt jedoch die Hemmschwelle sehr schnell, da die direkte Verbindung zum Elefanten nicht mehr so offensichtlich ist. Umso deutlicher wird die tierische Herkunft bei präparierten Affenköpfen, ausgestopften Löwenbabys oder einer in Alkohol eingelegten Kobra. Was für viele als Undenkbar gilt, scheint andere gerade erst anzuspornen. Immer wieder gelangen solch unschöne Abartigkeiten aus Afrika nach Deutschland. Manchmal ist nur schwer nachvollziehbar, warum gerade ein totes Krokodil das heimische Wohnzimmer schmücken soll. Verständlicher, aber trotzdem verboten, ist die Einfuhr von buntem Korallenschmuck. Auch schön gefleckte Felle von Wildkatzen oder Leder und Häute von verschiedenen Schlangen, Krokodilen und ähnlichen Tieren möchten viele gerne besitzen, obwohl es nicht erlaubt ist.</p>
<h2>Angebot und Nachfrage</h2>
<p>Solange die Nachfrage nach ausgefallenen Souvenirs besteht, werden noch viele Pflanzen und Tiere, die nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen eigentlich behütet werden sollen, ihr Leben lassen müssen. Der Verkäufer sieht nur seinen Profit bei dem Geschäft mit der verbotenen Ware. Oft besteht für den Afrikaner keine andere Möglichkeit, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Vernunft muss beim Käufer liegen. Es gibt wahrlich schöne und interessante Mitbringsel aus Afrika, sie zum Beispiel ganz außergewöhnliche Handwerkskunst, die man jederzeit von seiner Reise durch den schwarzen Kontinent mitbringen darf. </p>
<p>Foto: ufot &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Welche Rohstoffe exportiert Südafrika?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landlord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Südafrika ist reich an Bodenschätzen. Seit den 70er Jahren, als Südafrika noch als eines der Schwellenländer galt, konnte sich es zu einem finanzstarken Industriestaat entwickeln, der heute zur ersten Welt gehört. Das südlichste Land auf dem afrikanischen Kontinenten kann große Vorkommen an Bodenschätzen aufweisen. Die Nachfrage nach Rohstoffen steigt weltweit kontinuierlich. Reiche Rohstoffe in Südafrika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.britishchamber.co.za/wp-content/uploads/2012/02/AfrikaGoldmine-300x195.jpg" alt="Goldmine" title="Welche Rohstoffe exportiert Südafrika? " width="300" height="195" class="alignleft size-medium wp-image-59" /><strong>Südafrika ist reich an Bodenschätzen. Seit den 70er Jahren, als Südafrika noch als eines der Schwellenländer galt, konnte sich es zu einem finanzstarken Industriestaat entwickeln, der heute zur ersten Welt gehört. Das südlichste Land auf dem afrikanischen Kontinenten kann große Vorkommen an Bodenschätzen aufweisen. Die Nachfrage nach Rohstoffen steigt weltweit kontinuierlich.</strong></p>
<h2>Reiche Rohstoffe in Südafrika</h2>
<p>Das südafrikanische Bruttoinlandseinkommen ist mit mehr als 287 Milliarden US-Dollar die größte Volkswirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Damit steht Südafrika mit dem Pro-Kopf-Einkommen heute an siebter Stelle. Die großen Vorkommen an Bodenschätzen haben das Land wirtschaftlich in den vergangenen Jahrzehnten sehr gestärkt. Zu diesen Bodenschätzen gehören vor allem Gold und Diamanten. In der Eisenerzmine Sishen wird sehr hochwertiges Eisenerz mit einem Reinheitsgrad von 70 % zutage gefördert. Die großen Goldvorkommen Südafrikas haben das Land weltweit auf einen Marktanteil von 15% gebracht. Des Weiteren besitzt Südafrika Kohle, Chrom und Platin. Im Witwatersrand wird das Edelmetall Palladium abgebaut. Die Arbeit im Bergbau wird durch immer wieder aufkeimende Streiks gestört. Die Arbeiter in den Minen fordern mehr Lohn für die schwere Arbeit, und die Verbesserung der mangelhaften Arbeitsbedingungen. Bergbau und die Weiterverarbeitung der Erze verbrauchen viel Energie, weshalb es in den letzten Jahren immer wieder zu großen Stromausfällen kam. 2007 war sogar das gesamte Land von mehreren Ausfällen geplagt.</p>
<h2>Wertvolle Rohstoffe ohne Ende</h2>
<p>Aufgrund seiner diversen wertvollen Rohstoffe gehört Südafrika zu einem der führenden Rohstoffexporteure auf der Welt. Circa 60 % des gesamten Exports des Landes werden mit Eisenerz, Uran, Kohle, Gold, Platin, Diamanten, Chrom, Uran, Vanadium und Mangan bestritten. Das Land nimmt den 1. Platz weltweit für den Export von Platin, Chrom, Mangan und Vanadium ein. Kein anderes Land hat auf der Welt hat derartig große Rohstoffvorräte wie Südafrika. Das vorhandene Gold in den Bergen bei Witwatersrand beträgt noch immer 40% der gesamten Goldvorräte weltweit. Damit gehört Südafrika auch hier zu den weltbesten Exporteuren. Neben Gold und Diamanten gibt es ebenfalls große Vorkommen an Edelsteinen und Halbedelsteinen. Smaragd, Granat, Aquamarin und Tigerauge werden als Rohmaterial ebenfalls abgebaut und zur Weiterverarbeitung an die Schmuckindustrie geliefert. </p>
<h2>Reich an Bodenschätzen</h2>
<p>Südafrika beeindruckt ohne Zweifel mit seinem schier unerschöpflichem Reichtum an Bodenschätzen. Hier lagern bereits 40% der weltweiten Goldvorkommen, und für einige Rohstoffe ist Südafrika sogar an erster Stelle für das Gesamtaufkommen und die jährlichen Fördermengen. Die Abbaugebiete in den Kohle- und Eisenerzminen sind von schwierigen Bedingungen für die Arbeiter begleitet. Tausende von Bergbauarbeitern haben in den letzten Jahren aufgrund der schlechten Arbeitssituation ihr Leben verloren. Da der Abbau der Rohstoffe sehr viel Energie benötigt, setzt die Regierung Südafrikas auf Atomkraftwerke um dem hohen Bedarf entsprechen zu können. Dennoch ist der extrem hohe Anteil an Stromkosten teilweise unwirtschaftlich für den Goldabbau. Die Rohstoffexporte aber auch die Agrar- und Weinexporte der letzten Jahrzehnte haben dazu geführt, dass sich Südafrika von einem schwachen Schwellenland zu einem wohlhabenden Industriestaat entwickeln konnte, der seit den 70er Jahren zu den Ländern der ersten Welt gezählt wird. </p>
<p>Bildquelle:  Steve Lovegrove &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Britische Architektur in Afrika</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 21:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landlord</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Britische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch die Kolonialisierung Afrikas entstand in Afrika ab dem auslaufenden 19. Jahrhundert eine Vielzahl an Gebäuden, die vor allem durch die britische Präsenz geprägt wurden. Bis heute prägt die Architektur der Briten das städtische Bild Afrikas und Sie können so in die Geschichte des faszinierenden Landes eintauchen. Was ist britische Architektur? Die britische Architektur zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch die Kolonialisierung Afrikas entstand in Afrika ab dem auslaufenden 19. Jahrhundert eine Vielzahl an Gebäuden, die vor allem durch die britische Präsenz geprägt wurden. Bis heute prägt die Architektur der Briten das städtische Bild Afrikas und Sie können so in die Geschichte des faszinierenden Landes eintauchen.<br />
</strong></p>
<h2>Was ist britische Architektur?</h2>
<p>Die britische Architektur zu Zeiten der Kolonialisierung Afrikas wurde unter anderem durch den Palladianismus geprägt. Eine Form der Architektur, die sich durch Tempel ähnliche Eingänge und eine stark antikisierende Bauart auszeichnet. Das populärste Beispiel für diese Architekturform ist Queen&#8217;s House im Londoner Stadtteil Greenwich. Doch auch der Neoklassizismus, welcher sich durch die Verwendung von Säulen und lang gezogene Eingangstreppen auszeichnet. Wie auch der Palladianismus orientiert sich der Neoklassizismus an den Bauformen der Klassik. Die Verbindung dieser beiden vorherrschenden Architekturstile ergibt schließlich den viktorianischen Baustil, der durch das Viktorianische Zeitalter, das von etwa 1830 bis 1900 andauerte, seinen Namen fand. Während der Regierungszeit Königin Victorias wurde die Kolonialisierung Afrikas vorangetrieben und so fanden auch britische Architekten ihren Weg auf den Kontinent. So kann man heute in den ehemaligen Kolonien Südafrika, Nigeria, Simbabwe und Kenia die Architektur der Briten bewundern.</p>
<h2>Bauwerke in Afrika</h2>
<p>Afrikas Städte sind schon lange in der Moderne angelangt und unterscheiden sich kaum noch von großen Städten in anderen Teilen der Welt. Doch man kann zwischen den Häuserschluchten noch Zeitzeugen des britischen Einflusses finden. So stehen in der Long Street in Kapstadt noch einige wunderschöne viktorianische Bauwerke. Ein besonderes Bauwerk in Port Elizabeth ist die öffentliche Bibliothek, welche nicht nur ein klassisches Beispiel britischer Baukunst ist, sondern sogar durch eine Statue von Königin Victoria direkt an das viktorianische Zeitalter erinnert. Auch sonst findet man in Port Elizabeth eine Unmenge an britischen Bauwerken, welche die gesamte Palette der britischen Architektur von Palladianismus, Neugotik und Neoklassizismus wiederspiegeln. In Kenia lassen das Parlamentsgebäude in Nairobi oder die Allidina-Visram-Schule in Mombasa Rückschlüsse auf die Kolonialzeit zu. In der Stadt Bulawayo in Simbabwe zeugt das Rathaus von der britischen Architektur. Auch in der früheren Kolonie Ägypten lassen sich noch heute Einflüsse der britischen Besatzungszeit finden, jedoch sind diese von der einheimischen Architektur wesentlich schwerer zu unterscheiden, als in anderen Ländern Afrikas. Da die Architektur Ägyptens teils mitverantwortlich für die Prägungen der Klassik und des Palladianismus war. Das 1900 erbaute ägyptische Museum in Kairo lässt Sie aber auch heute noch den britischen Einfluss spüren.</p>
<h2>Das britische Erbe</h2>
<p>Die britische Kolonialisierung Afrikas hat das Bild des Landes maßgeblich mitgeprägt. Unzählige viktorianische Bauten, die repräsentativ für diese Zeit waren, säumen noch heute das städtische Bild der ehemaligen Kolonien und lassen Sie so in die Geschichte des Landes eintauchen. In dieser Hinsicht ist der Zusammenfluss der verschiedenen Architekturepochen in Afrika Zeugnis einer bewegten Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die gegenwärtig ebenso viel Einfluss auf das Land hat, wie zu Zeiten der britischen Herrschaft. </p>
<p>Bild zur Verfügung gestellt von: </p>
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		<title>Multikulturelles Leben in Großbritannien</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landlord</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Liverpool]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer das britische Königreich besucht, wird mit zahlreichen kulturellen Einflüssen konfrontiert. Viele davon stammen noch aus der Zeit, als Großbritannien als Weltmacht angesehen wurde und zahlreiche Kolonien aufrechterhielt. Doch nicht nur Heimkehrer aus den abgelegenen Kolonien brachten Eindrücke ins Land, sondern auch zahlreiche Sklaven, die auf britischen Schiffen in das Königreich transportiert wurden, brachten Elemente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.britishchamber.co.za/wp-content/uploads/2012/01/Multikulti-England-300x199.jpg" alt="5 Junge Menschen" title="Multikulturelles Leben in Großbritannien " width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-64" /><strong>Wer das britische Königreich besucht, wird mit zahlreichen kulturellen Einflüssen konfrontiert. Viele davon stammen noch aus der Zeit, als Großbritannien als Weltmacht angesehen wurde und zahlreiche Kolonien aufrechterhielt. Doch nicht nur Heimkehrer aus den abgelegenen Kolonien brachten Eindrücke ins Land, sondern auch zahlreiche Sklaven, die auf britischen Schiffen in das Königreich transportiert wurden, brachten Elemente fremdartiger Kulturen ins Land. </strong></p>
<h2>Fremdländische Feste und Festivals</h2>
<p>Schon die vier Teilstaaten innerhalb des britischen Königreichs unterscheiden sich traditionell und kulturell stark voneinander. Besonders geprägt wurde die britische Kultur jedoch von den Einwanderern aus ehemaligen Kolonien. Vor allem Inder und Afrikaner haben die Stadtbilder in England beeinflusst. In den Anfangszeiten der britischen Herrschaft über zahlreiche Länder wurden immer wieder Sklaven nach England gebracht. Diese stammten hauptsächlich von den karibischen Inseln sowie aus Afrika. Ganze Städte Großbritanniens wandelten sich in dieser Zeit zu Großstädten, während die Arbeiten hauptsächlich von Sklaven verrichtet wurden. Nachdem Großbritannien die Sklaverei per Gesetz verbot und die Sklaven in die Freiheit entlassen wurden, verblieben die meisten Familien innerhalb der großbritannischen Grenzen. Hierdurch wandelte sich die Kultur des Landes enorm. Allein ein Blick auf den Jahreskalender Großbritanniens verrät, dass bis heute viele fremdländische Feste gefeiert und Festivals ausschließlich für fremde Bevölkerungsschichten ausgerichtet werden. Ein gutes Beispiel für die gesellschaftlichen Aspekte, die aus der Kolonialzeit stammen, ist der im Herbst zelebrierte Black History Month. </p>
<h2>Der afrikanisch-britische Fußball</h2>
<p>Besonders der ehemalige Sklavenhandel konnte Großbritannien prägen. Städte wie Bristol, Liverpool und auch Northampton galten über Jahrzehnte als Zentrum des Sklaventums. Von diesen Regionen aus verbreitete sich die farbige Bevölkerung über die gesamte Landfläche Englands hinweg und prägte das Land auf verschiedenste Weisen. Gerade auf dem kulinarischen Gebiet konnten sich Afrikaner und Inder in England behaupten. In nahezu jeder Stadt befinden sich indische und afrikanische Restaurants, die nicht nur landestypische Speisen bieten, sondern Gästen die Kultur des Herkunfts-Landes nahe bringen. Eine weitere Auswirkung der Kolonialzeit lässt sich im sportlichen Bereich Großbritanniens erkennen. Allein die Fußballkultur stammt zu mehr als 50 Prozent von kolonialen Einwanderern ab. Wer sich mit der englischen Premier League befasst wird feststellen, dass ein Großteil der Spieler afrikanischer Abstammung ist, wenn sie auch häufig in England geboren wurden. Ein besonderer Aspekt ist in der sprachlichen Entwicklung zu finden. Wenn auch gewöhnlich jede Sprache regional unterschiedliche Dialekte aufweist, ist der britische Dialekt in ehemaligen Sklavenstädten besonders deutlich erkennbar. </p>
<h2>Ein Festspiel der Kulturen</h2>
<p>Touristen in Großbritannien müssen keine kulturellen Stätten besuchen, um den kolonialen Einfluss auf die britische Bevölkerung zu spüren. Allein ein Besuch in London verdeutlicht die verbliebenen Eindrücke aus der englischen Besetzung in Afrika, Indien und der Karibik. Zahlreiche Straßenläden werden von Indern und Afrikanern geführt. Die Shops laden Touristen auf eine kurze kulturelle Reise inmitten von London ein. Einige Großstadtviertel werden beinahe ausschließlich durch von Afrikanern abstammenden Briten bewohnt. Besonders in Newham, dem nordöstlichen Stadtteil Londons wird dieser Bevölkerungsanteil sichtbar. Über die Hälfte der Bewohner Newhams stammt ursprünglich nicht aus Großbritannien oder haben Vorfahren, die im Zuge der Kolonialisierung ins Land reisten. </p>
<p>Bildquelle: Fotostudio Pfluegl</p>
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